Sie haben eine Einlage mit unterschiedlichen Modellen und Härtegraden modelliert. Am Ende der Konstruktion hat eines Ihrer Modelle nicht die definierte Härte. Haben Sie zum Beispiel den Härtegrad für die Pelotte definiert und dann die Pelotte über [+1] größer skaliert und dann erneut die Härte definiert, dann erhält der gesamte Bereich der Pelotte diesen Härtegrad.

LÖSUNG: Bei der Definition der Härtegrade ist die Reihenfolge wichtig. Wenn Sie überlappende Modelle haben, dann überschreibt die Auswahl des zweiten Modells die Definition des darunterliegenden Modells. Überlegen Sie sich daher in welcher Reihenfolge Sie die Härtegrade definieren. Für das Beispiel der Pelotte skalieren Sie die Pelotte erst größer und definieren den Härtegrad und anschließend wählen Sie die eigentliche Größe der Pelotte aus und definieren hierfür den Härtegrad. So erhalten Sie das von Ihnen gewünschte Ergebnis.

Sie wählen einen Härtegrad in der Leiste auf der rechten Seite, aber die Darstellung auf Ihrer Einlage ändert sich nicht.

LÖSUNG: Stellen Sie sicher, dass Sie auch einen Bereich auf der Einlage ausgewählt haben. Wollen Sie die Härte nur in einem bestimmten Bereich anpassen, dann wählen Sie zunächst in einer Seitenansicht den jeweiligen Bereich aus.

Anschließend wechseln Sie in die Ansicht von oben und passen den Auswahlbereich, falls gewünscht, weiter an.

Durch die Anzeige der Raster können sie genau erkennen, für welchen Bereich die Härtegrade angepasst werden.

Sie haben die Grundhärte für die Einlage eingestellt, aber Sie können Ihr Modell zur Definition der Härte nicht mit der rechten Maustaste auswählen.

LÖSUNG: Überprüfen Sie, ob das Modell in der Einlage eingebettet ist. Es können in CUBIFY nur Modelle angewählt werden, die nicht eingebettet sind und damit auf der Einlage anpassbar sind.

Wenn Sie die Einlage nicht noch einmal neu konstruieren wollen, dann müssen Sie die Raster des Modells händisch selber auswählen.

Wenn Sie im Nachhinein die Größe der Einlage geändert haben, dann kann es vorkommen, dass die Einlage nicht komplett vom Raster bedeckt wird (s. Abbildung).

LÖSUNG: Betätigen Sie einmal den Button [Raster] dadurch wird das Raster neu erzeugt und an die neue Dimension der Einlage angepasst. Anschließend definieren Sie wie gewohnt die Härtegrade.

Neben der Auswahl der Modelle und der Einstellung der Härte für die gesamte Einlage haben Sie auch die Möglichkeit gezielt die Härte der Kästchen zu definieren.

Auswahl in der Sagittalebene:

Mit der linken Maustaste kann ein roter Kasten aufgezogen werden und damit einzelne Kästchen ausgewählt werden (z.B. Vorfuß, s. Abbildung 10). Für diese Kästchen kann dann der Härtegrad definiert werden. Damit ist es beispielsweise möglich, die unterste Schicht unterhalb der Pelotte im Nachhinein wieder härter zu gestalten (Abbildung 11). Die Änderung des Härtegrades geschieht in diesem Fall über die gesamte Breite der Einlage.

Abbildung 11 Auswahl eines Bereichs über die linke Maustaste. Anschließend Auswahl der Härte.

Abbildung 12 Auswahl der unteren Schicht unterhalb der Pelotte um diesen wieder härter zu gestalten.

Haben Sie in der Sagittalebene einen Bereich ausgewählt und wechseln dann in die Ansicht von oben [O] oder unten [U], dann können Sie den Bereich weiter eingrenzen. Ziehen Sie dazu einen weiteren roten Kasten über die linke Maustaste auf. Sie können explizit für diesen Bereich den Härtegrad definieren. Der restliche Bereich bleibt davon ungeachtet (Abbildung 12). Sie haben damit die Möglichkeit unterschiedliche Bereiche auf der Einlage auszuwählen und für diese Bereiche die Härtegrade individuell festzulegen (Abbildung 14).

Abbildung 13 Bereich in der Sagittalebene ausgewählt, dann in Ansicht von unten [U] gewechselt und neuen roten Kasten über die linke Maustaste aufgezogen und für diesen Bereich Härtegrad definiert.

Abbildung 14 Einlage mit unterschiedlichen Härtegraden innerhalb der Einlage

Mit dem Button [Kopieren] können Sie die Definition der Härtegrade auf die andere Seite kopieren.

BEACHTE: Nur anwenden, wenn die linke und rechte Einlage ähnlich aufgebaut sind. Es wird die gesamte PointCloud kopiert und nicht an der anderen Einlage ausgerichtet. Möchten Sie unterschiedliche Einlagen konstruieren, so müssen Sie die Härtegrade für Links und Rechts getrennt definieren.

Haben Sie die Härtegrade für beide Einlagen definiert, dann schicken Sie die Einlage für die zentrale Fertigung über den Button [3D-Drucker] an die GeBioM mbH. Sie erhalten dann eine Meldung, dass die Datei verschickt wurde. Diese bestätigen Sie mit OK.

BEACHTE: Es wird lediglich die Kunden-Nummer mit verschickt. Es werden keine weiteren kundenbezogenen Daten an die GeBioM mbH übermittelt. Schließen Sie das Modul über .

Um die Härtegrade für Ihre einzelnen Modelle auf der Einlage zu definieren, wechseln Sie in die Ansicht von oben [O]. Mit der rechten Maustaste können dann die einzelnen Modelle ausgewählt werden (Abbildung 6).

Abbildung 7 Auswählen eines Modells über die rechte Maustaste

Über die Auswahl von Zeige Body wird der Härtegrad für das Modell bis zum Boden der Einlage übernommen (Abbildung 7). Wird Zeige Body nicht angewählt, so wird der Härtegrad erneut nur für die Kästchen verändert, die die Einlagenoberseite berühren (Abbildung 8).

BEACHTE: Ist Zeige Body nicht angewählt, dann kann es sein, dass der Bereich für den jeweiligen Härtegrad sehr gering in der Höhe ist und dadurch beim Drucken nicht weich wird. Wir empfehlen daher die Modelle zunächst über die gesamte Einlagenhöhe in ihrer Härte zu definieren und dann im Nachhinein die Einlagenunterseite wieder härter zu definieren. Dadurch gewährleisten Sie eine weiche Oberseite.

Abbildung 8 Pelotte als Modell ausgewählt -> Zeige Body angewählt -> Härtegrad wird bis zum Boden der Einlage definiert.

Abbildung 9 Pelotte als Modell ausgewählt -> Zeige Body nicht angewählt -> Härtegrad nur für die Kästchen des Modells definiert, die die Einlagenoberseite berühren.

Um die Übergänge zwischen harten und weichen Bereichen noch fließender werden zu lassen, haben Sie die Möglichkeit die Modelle über Button zu vergrößern [+1] und zu verkleinern [-1]. Dadurch können für die Modelle unterschiedliche Übergänge definiert werden. Wir empfehlen bei Modellen, die auf der Einlage weich sein sollen, zunächst das Modell zweimal zu vergrößern und z.B. einen Härtegrad von 35 zu definieren. Anschließend verkleinern Sie das Modell über [-1] und definieren eine Härte von 30. Danach bringen Sie das Modell über [-1] auf die Originalgröße und definieren eine Härte von 20. Sie erhalten dadurch eine Gradierung, die über einen größeren Bereich stattfindet (Abbildung 9). Wird dies nicht gemacht, so wird der Härtegrad innerhalb eines Kästchens gradiert. Mit diesem Vorgehen kann dementsprechend der Härtegrad für jedes Modell definiert werden. Es kann hilfreich sein, den ausgewählten Bereich auch über die seitlichen Ansichten [I] und [A] zu betrachten (z.B. Abbildung 7). So kann der Wirkungsbereich besser nachvollzogen werden.

Abbildung 10 Über die Button [+1] und [-1] gradierte Härtegrade

Es ist sinnvoll zunächst eine Grundhärte für die Einlagen festzulegen. Wählen Sie dazu Zeige Body und Zeige Raster an und wählen den gewünschten Härtegrad für die Einlage aus. Daraufhin verändert sich die farbliche Darstellung der Kästchen.

Abbildung 6 Gleichen Härtegrad über die gesamte Einlage.

Die Grundlage der CUBIFY-Software ist das Ihnen bekannte GP InsoleCAD. Über eine Erweiterung können hier die Härtegrade definiert werden. Sie öffnen die Funktion Härtegrade (CUBIFY) über einen Doppelklick. Führen Sie einen Doppelklick in die Freifläche (roter Pfeil Abbildung 1) oberhalb von [Fräsen] und [3D-Druck] aus.

Abbildung 1 Doppelklick in die Freifläche oberhalb von [Fräsen] und [Einlage] öffnet die Erweiterung Härtegrad

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es öffnet sich anschließend folgende Ansicht.

Abbildung 2 Bedienoberfläche für die Definition der Härtegrade

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bedienoberfläche ist folgendermaßen aufgebaut (Abbildung 2). In der oberen Zeile haben Sie die Möglichkeit die Auflösung des Rasters, welches zur Erstellung der PointCloud genutzt wird, einzustellen. Wir empfehlen eine Einstellung von 5x5x5 mm.

BEACHTE: Sollte Ihre Einlage nicht über die ganze Oberseite mit Rastern bedeckt sein, dann klicken Sie bitte einmal auf Raster. Dadurch wird das Raster neu generiert.

BEACHTE: Je kleiner die Auflösung, desto höher die Rechenleistung bei der Konstruktion und je zeitintensiver die Erstellung der Druckdateien.

Zeige ISO stellt eine isobare Darstellung der Härtegrade auf der Einlagenoberseite dar.

Zeige Raster stellt das Raster dar, welches für die PointCloud verwendet wird.

Zeige Body definiert, ob der Härtegrad über die gesamte Höhe der Einlage definiert wird oder nicht. Ist Zeige Body angewählt, so werden alle Kästchen ausgewählt (Abbildung 3). Ist Zeige Body nicht angewählt, so werden nur die Kästchen ausgewählt, die die Oberseite der Einlage berühren (Abbildung 4).

Abbildung 3 Zeige Body angewählt -> Alle Kästchen der Einlage sind ausgewählt.

Abbildung 4 Zeige Body nicht angewählt -> Nur die Kästchen, die die Einlagenoberseite berühren sind ausgewählt.

Überblenden stellt die Raster transparent dar, so dass die Einlage erkennbar ist. Wird Überblenden abgewählt, so ist die darunterliegende Einlage nicht mehr sichtbar (Abbildung 5).

Abbildung 5 Überblenden nicht ausgewählt -> Kästchen sind nicht transparent und die Einlage nicht sichtbar.

Auf der rechten Seite der Funktionsbox können die verschiedenen Härtegrade ausgewählt werden.

Der Button [Kopieren] kopiert die PointCloud auf die andere Seite.

BEACHTE: Nur anwenden, wenn die linke und rechte Einlage ähnlich aufgebaut sind. Es wird die gesamte PointCloud kopiert und nicht an der anderen Einlage ausgerichtet. Möchten Sie unterschiedliche Einlagen konstruieren, so müssen Sie Links und Rechts getrennt definieren.

Der Button [3D-Drucker] sendet Ihre Konstruktion an die zentrale Fertigung bei der GeBioM mbH. Ihre Einlagen werden dort gedruckt und Ihnen anschließend zugeschickt. Die Einlagen werden nicht per Mail an GeBioM versendet, sondern sicher in einer Cloud gespeichert.

BEACHTE: Die Definition der Härtegrade wird erst gespeichert, wenn Sie wieder ins Hauptfenster zurückkehren bzw. wenn die Einlage zur GeBioM mbH geschickt wurde.